Abbruch statt 3,2 Millionen: Das war einer der größten Reinfälle bei “Bares für Rares”
Abbruch statt 3,2 Millionen: Das war einer der größten Reinfälle bei “Bares für Rares”
Ulrich und Lukas Brüggemann schleppten im August 2024 einen riesigen Kunstdruck des berühmten US-Künstlers Mark Rothko mit in die ZDF-Trödelshow. Die Hoffnung: Vielleicht bringt das abstrakte Werk doch noch ordentlich Geld ein. Und theoretisch wäre das bei einem echten Rothko auch absolut realistisch gewesen.
Experte Colmar Schulze-Golz erkannte sofort die Vorlage hinter den vielen Blautönen. Vergleichbare Werke des expressionistischen Malers wurden in der Vergangenheit für mehrere Millionen versteigert.
Ein ähnliches Bild brachte 2021 bei einer Auktion in New York umgerechnet rund 3,2 Millionen Euro ein. Standen Ulrich und Lukas Brüggemann also vor einer Sensation? Leider nein.
Traum vom großen Geld hält nur kurz
Es gab nämlich einen entscheidenden Haken: Beim Objekt der Brüggemanns handelte es sich leider nur um einen Kunstdruck in hoher Auflage – im Grunde also eher um ein Poster als um eine echte Rarität.
Die Enttäuschung war den beiden deutlich anzusehen. Trotzdem wollten Vater und Sohn ihr Glück noch versuchen und senkten ihre Preisvorstellung drastisch: 50 Euro hätten ihnen gereicht.
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Selbst 50 Euro reichen nicht
Horst Lichter konnte den Preiswunsch der von Vater und Sohn verstehen, musste aber konsequent bleiben und die Händlerkarte komplett verweigern. Ein Massenposter ist keine Rarität und darf dem Regelwerk von “Bares für Rares” entsprechend nicht im Händlerraum angeboten werden.
“Bares für Rares”“ läuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF. Das Konzept der Show ist seit Jahren gleich: Sachverständige bewerten mitgebrachte Gegenstände, danach wird im Händlerraum gefeilscht. Nur eben diesmal nicht.




