Aus traurigem Anlass: ARD-Sender ändert das Programm

Der schwäbische Schauspieler, Autor und Maler Walter Schultheiß ist tot. Er verstarb bereits am 22. Dezember 2025 in Wildberg und wurde im kleinen Familienkreis beerdigt. Dies bestätigte seine Familie.
Um ihn zu würdigen, ändert der SWR sein Programm.
Programmänderungen im SWR Fernsehen am 3. Januar 2026
Aus Anlass seines Todes zeigt der Südwestrundfunk am Samstag, 3. Januar 2026, einen ausführlichen Nachruf und einen Spielfilm aus dem Jahr 2013 mit Schultheiß in der Hauptrolle:
- 20:15 Uhr: Der Schauspieler Walter Schultheiß – Ein Jahrhundert Leben!
- 21:00 Uhr: Global Player – Wo wir sind isch vorne
- 22:30 Uhr: “SWR Aktuell Baden-Württemberg / SWR Aktuell Rheinland-Pfalz
Erst im Alter von 89 Jahren hatte Schultheiß erste Hauptrolle in einem Kinofilm im Jahr. In der Tragikomödie „Global Player – Wo wir sind isch vorne“ (2013) des Regisseurs Hannes Stöhr spielte er einen 90-jährigen Senior-Firmenpatriarchen.

Schultheiß spielte auch im „Tatort“ mit
Walter Schultheiß erlangte mit seinem schwäbischen Dialekt und seinem Humor Kultstatus. Den Durchbruch feierte er ab 1963 gemeinsam mit Werner Veidt mit den „Straßenkehrer-Sketchen“ im Radio des damaligen Süddeutschen Rundfunks. Über Jahrzehnte wirkte er mit seiner Frau im SWR Studio Tübingen in zahlreichen Hörspielen mit.
Zu seinen bekanntesten Film- und Fernsehrollen zählen „Schwäbische Geschichten“, „Köberle kommt“, „Der Eugen“, „Oh Gott, Herr Pfarrer“, „Drei Tage im April“, „Der König von Bärenbach“ und „Laible und Frisch“. Auch in SWR-Theateraufzeichnungen der Stuttgarter Komödie im Marquardt war er zu sehen, etwa in „s’Konfirmandefeschd“ oder „An guada Rutsch!“.
Walter Schultheiß war auch im populären „Tatort“ aus Stuttgart regelmäßig zu sehen, wo er an der Seite des Kommissars Ernst Bienzle als der typisch schwäbische Vermieter Rominger auftrat. In dieser Rolle, die er in mehreren Bienzle‑Folgen spielte, wurde er bundesweit bekannt



