„Bares für Rares“ heute: Händler beschädigt wertvolle Rarität schwer – Schadensersatz bis zu 10.000 Euro!

„Bares für Rares“ am 12. Januar:Warum der Verkauf dieses Buches verboten war

Diese Uhr sorgt in der heutigen Sendung „Bares für Rares“ für Aufsehen

Dieses Buch sorgt in der heutigen Sendung „Bares für Rares“ für Aufsehen

In der aktuellen Ausgabe gibt es bei „Bares für Rares“ wieder jede Menge besonderer Raritäten mit spannenden Herkunftsgeschichten.

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt Ihnen außerdem, welche weiteren Raritäten am Mittwoch, dem 12. Januar 2026 versteigert wurden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Eine besonders spannende und emotionale Rarität brachten Irmgard und ihre Enkelin Marlena zu Horst Lichter (63) in die Sendung: Die beiden Frauen wollten ein altes chinesisches Buch verkaufen, das Irmgards Onkel, ein Berliner Schriftsetzer, zu seinem 50-jährigen Dienstjubiläum geschenkt bekommen hatte. Es handelte sich um das sogenannte „Handbuch der Zehn-Bambus-Halle“, eine Kunstsammlung von Malerei und Kalligrafie, die Hu Zhengyan im 17. Jahrhundert erstmals herausbrachte.

Kunstexperte Detlev Kümmel (56) erklärte die Bedeutung dieses Werkes: Es ist eine 1952 entstandene Reproduktion der Erstausgabe, die als Meilenstein der chinesischen Malkunst gilt und über 20-mal neu aufgelegt wurde. Die vier Bände sind aus feinem Reispapier gefertigt und mit aufwendigen Holzschnitten und Prägungen versehen.

Doch dann kam der Schock: Die Verschlüsse des Buches waren aus Elfenbein. Detlev Kümmel erklärte, dass das Buch in diesem Zustand nicht verkauft werden dürfte, da es sich um eine Reproduktion und nicht um ein historisch relevantes Original handelte, wodurch es zu gesetzlichen Einschränkungen kommt.

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Die einzige Möglichkeit war die Entfernung der Elfenbein-Schließen. Daraufhin griff der Experte selbst zur Rasierklinge, um die Schließen vor Ort und unter Zeugen fachgerecht zu entfernen. Ohne die Elfenbein-Elemente schätzte Kümmel das Werk auf 900 bis 1.400 Euro.

Der Experte legte selbst Hand an

Der Experte legte selbst Hand an

Foto: ZDF

Im Händlerraum entfachte das Buch einen wahren Bieterkampf. Julian Schmitz-Avila (37) zeigte besonderes Interesse, da solche Werke in China aktuell stark nachgefragt und reimportiert werden. Die Gebote schossen schnell in die Höhe. Julian Schmitz-Avila setzte sich schließlich gegen seine Kollegen durch und erhielt den Zuschlag für 1.600 Euro.

Irmgard und Marlena waren überglücklich. Sie hatten sich ursprünglich nur 200 bis 300 Euro gewünscht und bekamen nun weit mehr als das Fünffache ihres Wunschpreises.

Alle weiteren Raritäten vom 12. Januar 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute, dem 12. Januar 2026, und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu war:

  • Diamant-Armreif und Brosche: Veronika Kloecker brachte Schmuck ihrer Mutter mit, den ihr Vater ihr in den 50er und 70er Jahren geschenkt hatte. Es handelte sich um einen maschinell gefertigten Armreif aus 585er Weißgold mit ca. 1,5 Karat Diamanten. Expertenschätzung: 3.700 bis 4.000 Euro.
  • Landschaftsgemälde “J. Waldmann”: Karl-Heinz und seine Freundin Ines aus Duisburg brachten ein Ölgemälde auf Leinwand mit, das Karl-Heinz’ Vater während des Krieges erworben und zum Schutz im Keller eingemauert hatte. Expertenschätzung: Colmar Schulte-Goltz enthüllte, dass es sich um eine Fälschung handelt, die den Stil des Künstlers Jakob Waltmann imitieren sollte. Wäre es ein Original, läge der Wert bei 1.200 bis 1.500 Euro. Aufgrund der verfälschenden Absicht erhielt Karl-Heinz keine Händlerkarte.
  • Antike Personenwaage: Kevin und Luca, Freunde aus Ennepetal und Breckerfeld, fanden in einer neu erworbenen Immobilie eine historische Personenwaage der Firma P. Klein & Co. aus Düsseldorf, die zwischen 1920 und 1940 hergestellt wurde. Expertenschätzung: 500 bis 600 Euro.
  • Aquamarin-Anhänger mit Kette: Maureen aus Dinslaken (38) präsentierte ein Erbstück ihrer Mutter: einen prächtigen 750er Gold-Anhänger der Firma Lüth Bijoux aus Pforzheim (90er Jahre) mit einem 40-Karat-Aquamarin im Briolettschliff, einem Tansanit und Brillanten. Expertenschätzung: 2.600–3.000 Euro.
  • Porzellan-Küchenset: Die Freundinnen Gabi und Brigitte aus Friedberg-Dorheim brachten ein Küchenset aus Porzellan mit, das Gabi Anfang der 80er Jahre geerbt hatte. Das achteckige Set der Porzellanfabrik Schönwald, Abteilung Arzberg, stammt aus den Jahren 1919 bis 1927. Expertenschätzung: 150 Euro.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.

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