Schock nach dem Triumph: Insider aus dem Hotel packt plötzlich aus!
Gil OfarimNach Dschungel-Sieg meldet sich Hotelmitarbeiter zu Wort

Über die vergangenen drei Wochen ist ein Name wieder besonders häufig in Deutschland gefallen: Gil Ofarim, 43. Der Musiker, der sich fälschlicherweise als Opfer eines antisemitischen Vorfalls in einem Hotel in Leipzig inszenierte und seine Lüge erst zwei Jahre später vor Gericht zugab, hat völlig überraschend RTLs Trashformat “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” gewonnen.
Seine Schall- und-Rauch-Taktik aus mal interpretierbaren, mal kryptischen Andeutungen ging offenbar voll auf: Er konnte die Show und offenbar auch einen Großteil der Anrufer:innen für sich gewinnen und fliegt nicht nur mit der Dschungelkrone, sondern auch mit 100.000 Euro mehr im Gepäck nach Hause. Das tatsächliche Opfer des durch ihn ausgelösten Skandals hat geschwiegen – bis jetzt.
Nach Gil Ofarims Dschungelcamp-Sieg: Sein Opfer meldet sich zu Wort
Am 9. Februar 2026, also am Tag nach dem Dschungel-Finale, veröffentlicht “Die Zeit” ein Interview mit dem Hotelangestellten, der sich durch Ofarims falsche Anschuldigungen massiven Anfeindungen gegenübergesetzt sah. Es war der Dschungel-Sieg des 43-Jährigen, der sein Opfer dazu brachte, sich nun öffentlich zu äußern.
Der Hotelmitarbeiter habe die Trash-Sendung zwar nicht aktiv verfolgt, aber dennoch mitbekommen, dass sich Ofarim “inszeniert wie ein Opfer, obwohl ich das bin, und das war schwer für mich”. Für den als “Markus W.” aufgeführten Mann sei es “sehr befremdlich, es ärgert mich massiv, und ich frage mich auch: Ist das denn nie vorbei?”
Hotelmitarbeiter äußert Kritik an RTLs Umgang mit Ofarims Falschaussagen
Dass der Sender Ofarim die Möglichkeit zu einer derartigen Selbstinszenierung gegeben habe, bereite Markus W. Sorgen, “denn es hinterlässt bei mir den Eindruck, dass die öffentliche Wahrnehmung dieses Falles wieder kippt”. Neben der Plattform, die RTL dem 43-Jährigen spendierte, steht der Sender nach der Ausstrahlung der finalen Folge in der Kritik, Ofarims Falschaussagen nicht eingeordnet zu haben.
Der Hotelmitarbeiter erinnert im “Zeit”-Interview noch einmal daran, was Ofarims Tat vor über vier Jahren für ihn bedeutet hatte. Eine Morddrohung trudelte demnach in sein dienstliches E-Mail-Postfach ein, “aus Angst davor, dass irgendwer ein Foto von mir machen könnte, auf dem ich feiernd oder lachend zu sehen bin”, blieb er zudem privaten Feiern fern.
Ofarims Opfer ist angesichts seiner Falschaussagen “fassungslos”
Auch zu zwei erstaunlichen Aussagen von Gil Ofarim während seiner Zeit im australischen Dschungel schildert Markus W. nun seine Sicht der Dinge. So sei er “fassungslos” angesichts Ofarims getätigten Behauptung, dass etwas mit den Aufnahmen der Überwachungskameras nicht gestimmt hätte. Denn “weder das Gericht noch der Videogutachter haben die Glaubwürdigkeit der Aufnahmen in Zweifel gezogen”.
Zum Thema Verschwiegenheitserklärung hat der Hotelmitarbeiter ebenfalls eine komplett andere Meinung als der frischgekürte Dschungelkönig. Demnach hätte Ofarim sehr wohl “über die Vorgänge in der Lobby sprechen” dürfen. Die unterzeichnete Unterlassungserklärung untersage Ofarim nur, zu behaupten, “dass ich ihn wegen des Tragens einer Davidsternkette des Hotels verwiesen hätte. Und er darf auch keine ähnlichen Aussagen tätigen, die andeuten, dass eine antisemitische Äußerung stattgefunden habe. Das ist alles.”





