„Bares für Rares“ am 19. Juni:250 Jahre alte Kerzenleuchter bringen kleines Vermögen
„Bares für Rares“ am 19. Juni:250 Jahre alte Kerzenleuchter bringen kleines Vermögen
Über 250 Jahre alt und heiß begehrt: Zwei Kerzenleuchter sorgen bei „Bares für Rares“ für ein Bietergefecht
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Freitag, dem 19. Juni 2026, zum Verkauf gestellt wurden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Heute funkeln bei „Bares für Rares“ nicht nur so manche Raritäten, sondern auch Horst Lichters Augen beim Anblick dieser beiden Objekte mit außergewöhnlichem Material- und Geschichtswert. Auch Expertin Wendela Horz (56) kündigt gleich zu Beginn der Expertise an, dass es sich hier um etwas „ganz Besonderes“ handelt:
Christiane aus Hamburg bringt ein Paar außergewöhnlich alte Kerzenleuchter aus Silber ins Pulheimer Walzwerk. Die Stücke stammen aus dem Besitz einer verstorbenen Freundin, die sie mit einem klaren Wunsch an Christiane weitergab: Sie soll die Leuchter verkaufen und einen neuen, wertschätzenden Besitzer finden. Als gute Freundin nahm Christiane den Auftrag an und begab sich mit dem silbernen Antikschatz in die kultige Trödelshow.
In der Expertise entpuppen sich die silbernen Kerzenleuchter als sogenannte Meissonier-Leuchter im Rokoko-Stil aus dem 18. Jahrhundert. Die Punzen geben genaueren Aufschluss über das Alter: Wendela Horz kann die Leuchter den 1770er-Jahren zuordnen, damit sind sie über 250 Jahre alt. Doch sind sie nicht nur alt, sondern auch selten, wertvoll und auf dem Markt begehrt. Ob das auch bei den Händlern von „Bares für Rares“ gilt, zeigt sich später.
Allein ihr Alter macht die Silberleuchter zu außergewöhnlichen Sammlerobjekten
Trotz ihres hohen Alters, kleinerer Reparaturen und Gebrauchsspuren sind sie gut erhalten, stellt die Expertin fest. Besonders wichtig: Es handelt sich um ein originales Paar. Ein Umstand, der bei so alten Silberobjekten längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Oft landen solche Raritäten im Schmelztopf, werden voneinander getrennt oder gehen schlicht und einfach verloren.
Dann folgt der vermeintliche Schock. Christiane äußert den Wunsch ihrer Freundin: 1.000 Euro sollen es werden. Doch Expertin Wendela Horz ist mit dieser Hoffnung „ganz und gar nicht einverstanden“. Der Grund: Allein der Silberwert liegt bereits bei etwa 1.200 Euro. Wegen des hohen Alters, der handwerklichen Fertigung und der Seltenheit des Paares taxiert sie die Leuchter schließlich auf stolze 2.000 Euro.
Im Händlerraum entwickelt sich anschließend genau das, was man sich bei „Bares für Rares“ wünscht: ein echter Bieter-Krimi. Mehrere Händler sind begeistert und wollen den Rokoko-Schatz unbedingt haben, die Gebote schrauben sich von 800 Euro immer weiter nach oben. Erst bei 2.600 Euro fällt der Hammer schließlich zugunsten von Händler Friedrich Häusser (74), der damit die ohnehin starke Expertise deutlich übertrifft. Wolfgang Pauritsch (54) zieht zum Ende ein passendes Resümee: „Das waren die besten Kerzenleuchter oder einer der besten Kerzenleuchter, die wir bislang hier gesehen haben“.
Alle weiteren Raritäten vom 19. Juni 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:
Kinkeldey-Leuchtenensemble: Ellruth und Ines aus Hamm bringen eine geerbte Deckenleuchte samt Wandleuchte mit ins Pulheimer Walzwerk. Experte Sven Deutschmanek (50) ordnet das Ensemble der Firma Kinkeldey aus den 1960er/70er Jahren zu und schätzt es auf 300 bis 400 Euro.
Smaragdring: Thomas aus Bad Aibling präsentiert bei „Bares für Rares“ heute einen Ring seiner Frau. Expertin Wendela Horz begutachtet das Schmuckstück mit Smaragd und Diamanten, ordnet es um 1920 ein und taxiert es auf 500 Euro.
Worpswede-Gemälde: Christian bringt ein seit Generationen im Familienbesitz befindliches Gemälde in die heutige Sendung. Experte Colmar Schulte-Goltz (53) erkennt darin die „Straßenszene Worpswede“ von Albert Schiestl-Arding aus dem Jahr 1933 und schätzt den Wert der Kunst auf 900 bis 1.200 Euro.
S.T.-Dupont-Feuerzeug: Birgit aus Duisburg will bei „Bares für Rares“ ein geerbtes „Double Elvis“-Feuerzeug verkaufen. Das Sammlerstück gehört zu einer limitierten Andy-Warhol-Edition und liegt samt Originalverpackung vor. Experte Sven Deutschmanek schätzt den Wert auf 250 bis 350 Euro.
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.
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